Sichere Verdauung ist ein wichtiges Thema in der Kälberaufzucht. Darunter fällt nicht die Prävention von Durchfall, dahinter steckt noch mehr. Die Milch wird sowohl im Labmagen als auch im Darm verdaut. Im Labmagen findet eine Vorverdauung mit Hilfe von Säure und Enzymen (einschließlich einer Gerinnung) statt. Dadurch kann das Kalb, die im Darm angebotenen Nährstoffe besser aufnehmen.

1. Ansäuerung erhöht die Verdaulichkeit
Das Kaseinprotein in der Vollmilch oder im Kälbermilchaustauscher muss für eine optimale Verdauung zunächst im Labmagen des Kalbes gerinnen. Dies geschieht unter dem Einfluss eines niedrigen pH-Wertes und Lab, die  ähnelt dem Prozess der Käseherstellung. Zitronensäure unterstützt diesen Prozess und kann daher die Verdaulichkeit von Vollmilch verbessern. Durch die Zugabe von Vitaladd (enthält sehr schmackhafte Zitronensäure) wird diese Gerinnung wesentlich schneller verlaufen, was aus den nachfolgenden Untersuchungen deutlich wird.

Gute Gerinnung (links) und durchschnittliche Gerinnung (rechts) von Magermilchpulver

2. Ansäuerung hemmt das Bakterienwachstum in der Milch
Umweltbakterien können einen negativen Einfluss auf die Verdauung haben. Die Zusammensetzung der Denkamilk-Milchaustauscher sichern eine hohe Verdaulichkeit. Vollmilch variiert in ihrer Zusammensetzung von Tag zu Tag und hat einen höheren pH-Wert als Kälbermilch. Wenn Kuhmilch über einen längeren Zeitraum im Eimer bleibt (z.B. bei ad-libitum-Fütterung) oder wenn nach dem Reinigen der Eimer (z. B. in/an den Gummizitzen) einige Milchreste zurückbleiben, kann das Bakterienwachstum zunehmen. Ein solcher Bakteriendruck kann sich negativ auf die Milch und damit auf die Verdauung auswirken. Eine zusätzliche Ansäuerung der Vollmilch ist daher immer empfehlenswert, um auch die Entwicklung von Bakterien zu hemmen.

Vitaladd
3. Ansäuerung mit Vitaladd ergänzt die Vollmilch auch mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien
Durch den Fortschritt auf dem Gebiet der Zucht und Fütterung hat sich die Milchzusammensetzung der modernen Milchkühe verändert. Der Fett- und Proteingehalt hat sich erhöht und die Konzentration an Vitaminen und Mineralien hat abgenommen. Infolgedessen entspricht die Zusammensetzung der Vollmilch in den heutigen Aufzuchtsystemen nicht mehr den Bedürfnissen des Kalbes.
Die Mineral- und Vitaminversorgung des Kalbes hängt stark von der Übertragung während der Trächtigkeit über die Plazenta, über das Kolostrum und über die Milch ab. Milch ist reich an Calcium, Phosphor, Kalium und Chlor, liefert aber nicht genügend Eisen, Mangan, Kupfer, Kobalt und die Vitamine D und E. Aufgrund der geringen Konzentration einiger Mineralien und Vitamine in der Vollmilch kann das Kalb in eine Mangelsituation kommen. Schon kleine Defizite führen zu vermindertem Wachstum und verminderter Immunabwehr, was sich negativ auf die weitere Entwicklung auswirken können.

Praxisergebnisse zeigen mehr vitale Kälber
Denkavit hat eine praktische Studie auf einem großen Milchviehbetrieb in Deutschland durchgeführt. In der Studie wurden alle Kälber nach der Biestmilch ad-libitum mit Vollmilch gefüttert. Täglich (bis zum Alter von 14 Tagen) wurden der Testgruppe 10 g Vitaladd pro Liter Vollmilch verabreicht. Die Kontrollgruppe erhielt Vollmilch ohne jegliche Zusätze. Neugierig auf die Ergebnisse?

Die mit Vitaladd gefütterten Kälber nehmen mehr Milch pro Tag auf. Das Diagramm zeigt, dass in den ersten 2 Wochen bis zu 0,8 Liter mehr pro Tag gesoffen werden. Teilweise aufgrund der höheren Milchaufnahme pro Tag erreichen Kälber, die mit Vitaladd gefüttert werden, eine höhere tägliche Wachstumsrate (75 g/Tag). Die Kälber zeigten sich vitaler, nahmen mehr Milch auf und wuchsen besser.

Kälber in der Vitaladd-Gruppe:
• tranken deutlich mehr Milch
• erreichten höhere Tageszunahmen
• hatten eine bessere Kotkonsistenz
• weniger Durchfälle
• und einen bessere Versorgung mit Eisen, Vitamin D und E

Vitaladd können Sie direkt bei unseren Jungtierspezialisten bestellen.